Nachdem die europäische Arzneimittelbehörde EMA schon im März die Sicherheitshinweise für den Chikungunya-Lebendimpfstoff Ixchiq™ verschärft hat (s. hier) - Hintergrund war ein Fall einer impfstoffbedingten Hirnhautentzündung bei einem jungen, zuvor gesunden Geimpften - schränkt sie jetzt die Anwendung ein auf Menschen mit einem hohen Risiko einer Chikungunya-Infektion und rät auch dann zu einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung ("high risk of acquiring chikungunya infection and after careful consideration of the potential benefits and risks").
Die STIKO hinkt dieser kritischen Einschätzung - der Impfstoff ist in den USA aus den gleichen Gründen vom Markt genommen worden - unverändert hinterher und "empfiehlt eine Impfung gegen Chikungunya für Personen ab 12 Jahre, die
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in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist oder
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die einen längeren Aufenthalt (> 4 Wochen) oder wiederholte Kurzzeitaufenthalte in ein Chikungunya-Endemiegebiet planen, wenn zusätzlich ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung oder einen schweren Verlauf der Erkrankung besteht (z. B. ab einem Alter von 60 Jahren oder bei einer schweren internistischen Grunderkrankung)."
Die Einschränkung für Ixchiq™ gilt für die STIKO unverändert nur für Ältere.